aktualisiert per 29.03.2025
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Weitere Atelier-Arbeiten
Glasmaler-Blog über Aktivitäten im Atelier Martin Halter Bern
direkten Kontakt weitere Informationen: Martin Halter in Bern Haupt-Webseite Atelier für Glasmalkunst Bern
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https://glasmalerei-glaskunst.ch - repräsentiert in stilistisch und verarbeitungstechnisch unterschiedlicher Ausrichtung - verschiedene berührende Themenbereiche - das heisst, für Seher:innen beginnt ein Dialog mit Farben im Licht. Die Refraktion des mundgeblasenen, farbigen Antikglases, entsteht mit Hilfe der Glas-Oberflächenstruktur und die äusseren Witterungsverhältnisse vermögen diese einmal mehr, einmal weniger mit zu beeinflussen. Deshalb ist Glasmalerei-Glaskunst keine statische Kunstform, denn diese interpretiert sich stets belebend...
Nachhaltig
konzipierte Glaskunst-Inszenierungen weisen mehrere Vorteile auf - im
Gegensatz zu einer beliebig inszenierten Darstellung, welche eine materialgerechte Verbindlichkeit bewusst ausgrenzen
Mundgeblasenes, farbiges Antikglas
beinhaltet eine belebende Struktur, welche eine erwünschte Refraktion des
durchscheinenden Lichtes erzeugt. Glasdesign mit Farben im Licht ist deshalb nicht
einer statischen Kunstform zu zuordnen. Das heisst auch, dieses spezielle Glas
reagiert jeweils auf die äusseren Witterungs-Bedingungen, welche den
Lichteinfall durch die farbige Glasfläche mit beeinflussen. Die ursprüngliche
Glasmalerei bedient sich für die formale Gestaltung, unterstützend auch mit dem
Einsatz von Bleiprofil-Ruten. Einerseits können unterschiedlich eingefärbte
Einzel-Glasteile zu einer ganzflächigen Komposition zusammengefügt werden
(später verlötet werden), andererseits übernimmt eine bewusst rhythmische Bleinetzführung,
ein massgebendes und wichtiges Gestaltungsprinzip. Von je her sollte die
Glas-Blei-Einteilung nicht einzig seiner Zweckgebundenheit dienen. Oft wird
dies falsch verstanden. Die bewusst einzusetzende Bleinetzführung soll auch dem
formalen Anspruch nachkommen, um der entsprechenden Komposition ein
rhythmisches Spiel mit den unterschiedlichsten Grössen und Flächen zu
ermöglichen. Insofern kann eine Glas-Blei-Einteilung einen passend integralen
Formenschatz in Bezug auf das bereits bestehende Raumbehältnis aktiv
generieren, um sich als Bestandteil architektonischer Kreation, nachhaltig und
verantwortungsbewusster in Szene bringen zu können. Aktuell werden solche
Gesetzmässigkeiten jahrzehntelanger Erkenntnisse und Erfahrung mit dieser
Kunstform vermehrt ausgegrenzt, um sich vermeintlich in uneingeschränkter
Manier und möglichst beliebig mit dieser Materie auseinandersetzen zu können.
Es ist deshalb auch nicht verwunderlich, wenn parallel dazu die eigentlich
materialgerechten Aktivitäten in Vergessenheit geraten. Das
heisst konkret, mittels transparenter Silikon-Mischung werden all die
zugeschnittenen, farbigen Einzel-Glasteile auf eine Float-Glasfläche
aufgeklebt. Die geringen Zwischenräume werden bei den einzelnen
Glasteile ebenso auf die Schnittkanten-Höhen aufgefüllt. Bekannt ist,
dass der Ausdehnungskoeffizient der Einzel-Glasteile (je nach
Einfärbung) und je nach Sonneneinstrahlung (Erwärmung), auch
unterschiedlich gegenüber der Gesamt-Float-Glasfläche
nachzuweisen ist. Deshalb sind kleine Rissbildungen bei der
aufgetragenen Silikonmasse zu erwarten, die sich im Laufe der Jahre, wo
diese wiederkehrend einem solchen Prozess jeweils ausgesetzt verbleiben,
vermehren werden. Die Silikon-Substanz selbst, wird sich nach mehreren
Jahren, durch die UV-Einstrahlung vermehrt von gelblich bis hin zu
bräunlich verfärben. Langzeitstudien stehen kaum zur Verfügung und die
Herstellerfirmen von Silikonprodukten können keine schriftlichen
Garantien ausstellen, weil die jeweilige Ausführung und Anwendung durch
Dritte individuell, zuweilen beliebig umgesetzt würde. Eine
Nachhaltigkeit für dieses verarbeitungstechnische Verfahren ist also
nicht zu erwarten. Insbesondere auch im Schadenfall eines Glasbruchs an
der Gesamt-Float-Glasfläche. Mit grossem Aufwand müssten erstmals alle
Einzel-Glasteile von der Gesamt-Glasfläche entfernt und anschliessend
aufwendig von Silikonablagerungen gesäubert werden. Alsdann alle
Glasteile wiederum auf der neuen Float-Glasfläche mit Silikon fixiert
werden.
Derweil sind solche Arbeiten meistens nur ausschliesslich in Verbindung mit einem unverhältnismässig hohen Aufwand und Risiko wieder instand zu stellen. Bisweilen werden solch überdimensionierte Glasflächen aus Kostengründen gar nicht mehr einer Reparatur unterzogen, insbesondere grossflächig ausgerichtete, farbige Glascollagen, welche auf Floatgläsern in unterschiedlichem Klebeverfahren adaptiert wurden. Durch die zunehmende Einflussnahme von UV-Licht, auf bereits unzulänglich umgesetzte Glascollagen, werden sich solche Arbeiten bereits nach einer relativ kurzen Präsenz-Zeit von alleine als darstellende Kunstform im Bau «verabschieden» - mangels verarbeitungstechnischer Materialunverträglichkeit. Weitere Probleme sind ebenso bei örtlichen Wartungsarbeiten (z.B. banale wiederkehrend auszuübende Reinigungsarbeiten, welche bei diesem Werkstoff zur optimalen Visualisierung, jeweils zwingend in regelmässigen Abständen erforderlich bleiben) vorprogrammiert. Unsere Glasmaler-Vorfahren waren eigentlich unserer Zeit - punkto Respektierung einer materialgerechten Verarbeitungstechnik – weit voraus. Weil ebenso die Service-Freundlichkeit (für Reinigung /Reparatur) respektiert und selbstverständlich mit eingeschlossen war /ist. Martin Halter Bern
Martin Halter beschäftigt sich als Experte, Berater und Gestalter für, wegen, mit Glasmalerei, - seine über 50-jährige berufliche Erfahrung wird er bei Bedarf überall dort einbringen, wo sich private Personen oder Institutionen dafür interessieren. Verbleibende Kontakt-Adressen: Martin Halter Bern
Grössere Projekte werden in Zusammenarbeit, mit einem mir nahestehenden Glasatelier realisiert und ausgeführt.
Martin Halter Bern
- Solange interessierte, private oder öffentliche Institutionen /Personen Ihre Bedürfnisse inbezug auf Beratung und Umsetzung anstehendender Wartungsdienste (Reinigung, Reparaturen, Restaurierungen, etc.) anmelden, wird sich Ihnen Martin Halter auch in Zukunft zur Verfügung halten: Expertisen, Beratung, Gestaltung und Reparaturausführungen in Zusammenhang mit Glasmalereien (Kirchenfenster) und Bleiverglasungen. LINK: http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Viel-mehr-als-nur-Wappenscheiben/story/19839542
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Für Sie /für Ihn Sonderangebote repräsentieren sich zur Auswahl /Verkauf im Atelier
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Glaskunst - Tradition und Innovation in Balance zu halten
Das ursprüngliche Handwerk dieser Gattung hat sich in den letzten paar 100 Jahren kaum verändert. Trotzdem bleibt diese Kunstform wandelbar. Eine über Jahrzehnte lange Erfahrung in diesem Metier lehrt, dass es zu Veränderungen nicht wirklich neue oder andere verarbeitungstechnische Methoden zu beanspruchen gilt, nur weil man denken möchte, auf diese Weise liesse sich die Glasmalerei in den heute geltenden Zeitgeist verwirklichen lassen. Je mehr man sich neuer Materialien und anderen Methoden bei einer Verarbeitung von Glasmalerei bedient, desto eher verfällt man einem unkoordinierten Materialfetischismus. Womit zum Teil völlig unbemerkt, die eigendynamische Charakteristik des Mediums Glas berechtigterweise in Frage zu stellen bleibt. Die Glasmalerei unterlag schon verschiedene Male dem Irrtum (wie bereits im 16. und 19. Jh., wo sie sich bloss als transparente Bildträgerin einer in Mode gekommenen Radier- und Tafelmalerei zur Verfügung halten musste), sich selbst durch aufgesetzte, nicht materialgerechten Einflussnahmen in ihrer transparenten Selbstbehauptung einzugrenzen, bewirkt vielfach eine zwiespältige Aussage oder gleicht eher einer unbeholfenen Verlegenheitslösung.
Diese hier, vermittelten Eindrücke repräsenieren, wie sich im Rahmen von konkreten Aufträgen eine Glaskunst-Inszenierung in Bezug von Gegebenheiten und Auflagen darzustellen vermag. Jede kreative Darstellung unterliegt einer individuell subjektiven Beurteilung. Bei diesen Beispielen wurden die Vorstellungen des Auftraggebers mit einbezogen, damit er sich darüber berührend erfreuen kann, was ihn täglich als visuelle Botschaft erreichen würde. Das in der Masse eingefärbte, mundgeblasene Antikglas, mit seiner lichtbrechenden Struktur, gilt als nachhaltiger – über Jahrhunderte erprobter Werkstoff, was insbesondere die anhaltende Leuchtkraft betrifft. Die meisten Farbgläser erweisen sich als absolut UV-Licht resistent.
Die einzeln zugeschnittenen Farbgläser werden mit hochwertigen Bleiprofilen eingefasst und beidseitig verzinnt. Diese sind wie hier, als Bestandteil einer bewusst gestalteten Komposition zu verstehen. Auf der Rückseite sind Metallprofile zur Armierung aufgelötet, welche zugleich in der Verlängerung bis auf den Fensterrahmen führen. Dort wo kurz vor dem Ende ein Loch eingebohrt wurde, um jeweils mit einer Schraube diese Glas-Blei-Kompositionen (in leicht vorgesetzter Position zum IV-Fensterglas) auf den Fensterrahmen fix zu montieren. Durch dieses Montage-System wird die Glas-Blei-Komposition stets hinterlüftet und eventuell sich bildendes Kondensat könnte sich jederzeit verflüchtigen, die Service-Freundlichkeit wird gewahrt, weil diese Glas-Blei-Kompositionen in Kürze demontiert werden können und schlussendlich wird an diesen Stellen auch der rein energieökonomische Funktionalismus respektiert und gewahrt.
Die Werke bleiben von der Aussenseite her geschützt.
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info@glasmalkunst.ch
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...Glasbild-Kreationen - zur Aufhängung vor ein Fenster - Farben im Licht!
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Hier ein Beispiel aus dem 13. Jahrhundert (glasm. Kopie)
Den als „Ährenmonat“ bezeichneten August, versinnbildet eine Frau, die mit der im Mittelalter gebräuchlichen Sichel die Frucht schneidet. In dieser Gestaltungsart wurden Monatsbilder vergleichsweise auch in mehreren Kalendern dargestellt (1483 /1495), begleitet von dem Spruch:
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Deshalb sollte von Anfang an, ein bestausgewiesener Praktiker (Restaurator von Glasgemälden) beigezogen werden. Seine langjährigen Erfahrungswerte über Material und Technik, können vorentscheidend dazu beitragen, dass technischbedingte Optionen richtig und fundiert eingeschätzt werden.
Genaue Recherchen am Objekt sind unerlässlich. Durch Unkenntnis der Materie, wurde schon mancher Substanz irreversiblen Schaden zugefügt. In der Regel stehen für eine sorgsame Restaurierung an Glasgemälden, nur eine sehr geringe Anzahl von Speziallisten zur Verfügung.
Die Erfahrung lehrt auch, dass definitive Entscheide über das einzuleitende, fachtechnische Verfahren am Objekt, erst am Arbeitstisch in der Werkstatt festgelegt werden können. Gilt es doch, einerseits zwischen den wissenschaftlichen Ansprüchen und einer praxisnahen Machbarkeit einen Weg zu finden. Zudem wird erwartet, dass der Eingriff an der Substanz sowohl fachtechnisch, als auch vom ästhetischen Standpunkt aus, einwandfrei, mit entsprechender Langzeit-Garantie umzusetzen und zu verantworten ist. Die Situation unterstreicht, dass auch die Flexibilität des Restaurators gefordert ist.
Bei jedem Eingriff an der Substanz muss gleichzeitig die Voraussetzung bestehen bleiben, in einer späteren Phase, mit einem weiteren Eingriff an das Vorhandene anzuknüpfen, sei es um restaurierungsbedingte Positionen zu verändern oder zu optimieren, ohne dass dabei die Einflussnahme des ersten Eingriffes dies verhindern könnte. Alle Eingriffe müssen jeweils reversibel bleiben und demnach genau dokumentiert werden. Weitere Info’s: www.glasmalkunst.ch info@glasmalkunst.ch
info@glasmalkunst.ch
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Weitere Angebote: Grisaille-Glasmalerei
Die Grisaille-Technik in der Glasmalerei, geht weit zurück bis ins 13. Jh. (bereits bei Kirchenfenstern wiederkehrendes Decormuster angewendet). Die Grisaille-Technik ist also eine mehrheitlich Ton in Ton gehaltene Glasmalerei (beschränkt auf eine unterlegte Patina mit einer Konturlinienführung mittels Schwarzlotfarbe zum Einbrennen). Bisweilen wurde auch Silberlot (Silbergelb) auf der Rückseite aufgetragen. Farbiges Glas, wenn überhaupt, wurde nur sehr spärlich eingesetzt. Das Ganze konzentriert sich weitestgehend, auf eine sehr disziplinierte Pinsel-Maltechnik. Sie bildet das Rückgrad dessen, was ein Glasmal-Techniker am augenfälligsten als Nachweis darzubieten hat, wie es hier die beiden Glasbilder stellvertretend veranschaulichen. Sie vermitteln, wie im klassischen Stile (15. Jh.), mit einer sensiblen Pinselhandhabung, die geheimnisvollen Eigenschaften dieser Kunstform vermittelt werden können. Die tonal hell angelegte Überzugsschicht auf die ganze Glasfläche augerichtet, dient nach Beendigung des Übertrags der feinen Pinsellinien dazu, wie mit Gänsekiel, Nadel und kleinen Stupfpinseln, das Vorliegende weiter bearbeitet werden kann.
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